Die Junge Union Südwestfalen setzt sich für einen schnellen Ausbau der 5G-Mobilfunktechnologie in Südwestfalen ein.

Die Junge Union Südwestfalen setzt sich für einen schnellen Ausbau der 5G-Mobilfunktechnologie in Südwestfalen ein. Das geplante Konjunktur- und Zukunftspaket der Bundesregierung setzt sich zum Ziel, dass der Ausbau dieser Technologie in Deutschland bis 2025 flächendeckend geschehen soll. Zunächst investieren die Mobilfunkbetreiber in den 5G-Ausbau. Der Bund will dann aber fünf Milliarden Euro in die Lückenschließung investieren. Die Junge Union Südwestfalen begrüßt diese Investitionen in digitale Infrastruktur, die auch durch viele weitere digitale Maßnahmen begleitet werden, ausdrücklich.

„Südwestfalen steht in vielen Bereichen gut da. Die Mobilfunktechnologie 5G wird aber in Zukunft zu einem wichtigen Faktor für Wirtschaft, Medizin und vor allem Mobilität werden. Autonomes Fahren und autonomer ÖPNV sind als mittelfristige Perspektive gerade für uns im ländlichen Raum wichtig“

so der Bezirksvorsitzende der Jungen Union Südwestfalen, Johannes Winkel. „Es kommt nun darauf an, dass von der aktuellen Förderung auch schnell wirtschaftsstarke und ländliche Räume wie Südwestfalen profitieren. Der 5G-Ausbau wird gerade in Südwestfalen zum wichtigen Standortfaktor.“ Mit 5G ist die fünfte Generation des Mobilfunks gemeint, welche Datenraten von bis zu 10Gb/s erreichen soll, was einer 10-mal schnelleren Verbindung als im aktuellen LTE-Netz entspricht. Dieses ist damit nicht nur Grundlage für schnelles mobiles Internet und Smart-Home-Anwendungen, sondern auch Hauptvoraussetzung für autonomes Fahren.

Die Junge Union Südwestfalen hatte sich bereits 2018 für eine Bewerbung von Südwestfalen als 5G-Modellregion stark gemacht. Der Bewerbungsprozess zeigte eine hohe Nachfrage und viele innovative Ideen. Leider wurde Südwestfalen nicht als Modellregion ausgewählt. „Dass das nach unserer Initiative ausgearbeitete südwestfälische Konzept keinen Erfolg hatte, ist sehr schade. Wir brauchen jetzt innovative Ideen in unserer Region, um in diesem Bereich schnell voran zu kommen“, sagte Winkel. Dazu passend hat der Kreistag des Hochsauerlandkreises in der vergangenen Woche beschlossen, selbst bis zu 100.000 Euro für eine Modellentwicklung, die Mobilfunk-Koordination sowie für ein Pilotprojekt bereitzustellen und in weitere Kooperation mit den anderen südwestfälischen Kreisen zu treten. Die Junge Union begrüßt ausdrücklich die Idee sowie das Ziel, den Ausbau südwestfalenweit gemeinsam zu verfolgen. „Dies ist ein sehr guter Auftakt! Dass wir derartiges selbst stemmen können, zeigt die Stärke und Tatkraft unserer Region. Gleichzeitig kann dies natürlich nur ein erster Schritt sein“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Union im Hochsauerlandkreis, Marcel Tillmann. Einen entsprechenden 5G-Ausbau fordert auch die „Iserlohner Erklärung von Wirtschaft und Politik zur Bedeutung und den Umsetzungsperspektiven des Mobilfunkstandards 5G für Südwestfalen“, die von der Jungen Union Südwestfalen ausdrücklich unterstützt wird.

Wie wichtig die Technologie für die Region ist, wurde auch im Rahmen einer Bezirksvorstandssitzung mit Hubertus Winterberg, dem Geschäftsführer der Südwestfalen-Agentur, deutlich. Im Rahmen der Regionale 2025 spielt die Digitalisierung eine entscheidende Rolle. Birte Hackbarth, Pressesprecherin der JU Südwestfalen und digitalpolitische Sprecherin der JU Nordrhein-Westfalen ergänzte: „Gerade in Zeiten der Corona-Krise haben wir gelernt, wie wichtig digitale Lösungen werden. Dafür müssen nun schnell und möglichst flächendeckend die infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen werden. Die Investitionen der Bundespolitik in diese Zukunftstechnologie sind dafür der richtige Schritt.“

Vorschaubild: CDU Deutschlands / Markus Schwarze

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